Mich interessieren Menschen auf der Bühne –
ihre kleinen Risse, Unsicherheiten und die zarten Bewegungen, in denen etwas Echtes durch die Darstellung hindurchscheint. In präzisen, manchmal auch absurden Setzungen arbeite ich mit Text, Musik und Raum.
Mich beschäftigen die Dynamiken zwischen Körper und Rolle sowie die gesellschaftlichen wie systemischen Erwartungen, die den Menschen im Spiel prägen.
Ich arbeite generationsübergreifend mit Schauspieler:innen, Musiker:innen, Performer:innen und Menschen jeden Erfahrungsniveaus an Theater, Musiktheater, Performance und gesellschaftlichen Erzählformen. Mich interessieren die Mechanismen, durch die Rollenbilder und Systeme entstehen und wie Menschen in ihnen handeln, scheitern oder sich verändern. In meinen Arbeiten untersuche ich fraktale Strukturen und Analogien und verbinde klare formale Setzungen mit rhythmischen Impulsen, Humor und musikalischem Gespür.
Mein Ziel ist es, gesellschaftliche Komplexität erfahrbar zu machen und Räume zu öffnen, in denen das Menschliche sichtbar wird – ohne die Ambivalenzen der Wirklichkeit zu glätten.

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